Transkulturelle Psychosomatik
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Transkulturelle psychosomatische Rehabilitationsbehandlung

Transkulturelle Psychosomatik: Sprache der Patienten sprechen

Der kulturelle Hintergrund eines Menschen bestimmt sein Verständnis von Krankheit, Heilung und Gesundheit. Bei der Behandlung von Patienten mit Migrationshintergrund geraten kulturelle und migrationsspezifische Aspekte oft ins Hintertreffen. Die transkulturelle Psychosomatik der MediClin Klinik am Vogelsang bezieht diese Aspekte gezielt in die Behandlung ein.

Transkulturelle Psychosomatik therapiert in der Muttersprache

Im Team der transkulturellen Psychosomatik unter der fachlichen Leitung von Professor Jan Ilhan Kizilhan arbeiten mehrsprachige Therapeuten. Wir bieten Einzel- und Gruppentherapien weitgehend in der Muttersprache an, u. a. Türkisch, Kurdisch und Arabisch.

Unsere Therapeuten setzen in psychoedukativen Gruppen, in denen sie Hintergründe der Krankheit patientengerecht erläutern, muttersprachliche Materialien wie Bücher und CDs ein. Entspannungsverfahren, wie Progressive Muskelrelaxation, bieten wir ebenfalls in mehreren Sprachen an.

In medizinischen Fragen beraten mehrsprachige Ärzte unsere Patienten.

Patienten ohne Sprachbarrieren wählen, ob sie sich in der transkulturellen Psychosomatik von einem deutschsprachigen oder muttersprachlichen Therapeuten behandeln lassen.

Religiöse und kulturelle Belange im Klinikalltag

Kulturelle und religiöse Belange der Patienten, wie Essen und Begegnungen, berücksichtigen und respektieren wir. Beides trägt zum Erfolg bei und fördert die Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Wir bieten den Patienten der transkulturellen Psychosomatik beispielsweise einen eigenen Aufenthaltsraum mit Teeküche.

Krankheitsbilder

Ärzte und Therapeuten in der MediClin Klinik am Vogelsang behandeln Erwachsene mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Zu den Schwerpunkten auch der transkulturellen Psychosomatik zählen beispielsweise:

  • affektive Störungen, beispielsweise Depressionen
  • Anpassungsstörungen, insbesondere im beruflichen, familiären und sozialen Bereich
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • funktionelle, insbesondere somatoforme Störungen, wie Schmerzstörungen
  • nichtorganische Schlafstörungen
  • Stressfolgeerkrankungen
  • dissoziative Störungen
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Traumata behandeln in der transkulturellen Psychosomatik

Viele Flüchtlinge leiden unter kriegs- und fluchtbedingten Traumata. Unsere Ärzte und Therapeuten in der transkulturellen Psychosomatik behandeln auch Traumata und Traumafolgestörungen mit entsprechenden kulturellen und störungsspezifischen Aspekten.

Therapien

Jeder Patient erhält einen eigenen, auf seine Bedürfnisse und sein Krankheitsbild abgestimmten Therapieplan. Auf dem Plan stehen psychotherapeutische und aktivitätsfördernde Maßnahmen:

Psychotherapie

  • Einzelpsychotherapie
  • spezifische psychoedukative Gruppen
  • Genusstherapie
  • Angebote zu Themen wie Depression, Angst und psychosomatischen Beschwerden

Aktivitätsaufbau

  • psychosomatische Sport- und Bewegungstherapie
  • soziales Kompetenztherapie
  • Entspannungstraining
  • Ergotherapie
  • Kreativtherapie

Rückkehr in den Alltag und Beruf

In sozialen und sozialrechtlichen Fragen beraten wir unsere Patienten und unterstützen sie bei der beruflichen Integration.

Ihr Ansprechpartner
Jan Ilhan Kizilhan

Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan

Fachliche Leitung Transkulturelle Psychosomatik

Tel. +49 771 851 613

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